Ein Ende. Ein Anfang? Ein nächstes Ende. ...und am Ende wird es heilsam sein vor dem Nichts zu stehen. Denn es kuriert dich davon alles zu wollen. So suche ich mir erneut einen neuen Weg durch mein Leben. Und stürze. Von Chaos zu Chaos. Von Bett zu Bett. Und komme doch niemals irgendwo an. Ich wollte dich. Doch du wolltest Freiheit. Und so bleibe ich allein. Allein mit den unheilbaren Dämonen in mir. Allein in meiner Dunkelheit. Allein in meiner selbst bereiteten Hölle.

7.3.15 20:13, kommentieren

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Wir kauen auf dem Ende unsere Beziehung herum als sei es Knorpel. Was wird auch aus uns wenn jetzt wieder jeder seiner Wege geht? Wenn wir jetzt alles auflösen was wir aufgebaut haben? "We buildet it up to break it back down..." Und so ist es. Ich müsste nur noch springen um wieder frei zu sein. Doch jetzt wo es soweit ist habe ich Höhenangst. Ein Teil von mir ist längst unten angekommen. Der andere klammert sich verzweifelt an die spitze scharfe Kante. Es zerfetzt meine Finger. Doch lieber würde ich die Hände verlieren als los zu lassen. Wir wissen doch beide das wir gescheitert sind- doch keiner spricht es aus. Was wird auch aus uns wenn jetzt wieder jeder seiner Wege geht?

10.7.14 20:37, kommentieren

Manchmal fehlen einem die Worte.
Und man findet nicht mal Musik, die sie ersetzen könnten. 
Glotze ins Leere. 
Der Kopf zu voll. 
Zu leer. 
Zu irgendwas. 
Habe alles und nichts. 
Nichts. 
Mehr Nichts. 
 
Wenn man anfängt zu warten ist was falsch gelaufen. 
Warten. 
Ich hasse warten. 
 
Projiziere Gedanken, die nie gedacht werden auf Menschen die nicht existieren. 
 
Führe Dialoge im Zauberwald, die es nie geben wird. 
Wie den Zauberwald. 
Monolge mit meinem kaputten Selbst. 
 
Rasierklinge. 
Nein!
Doch. 
 

21.6.14 13:34, kommentieren

Ich erträume mir eine Katze. Einen Kater. Mit sechs Beinen.

Das dritte Paar, das in der Mitte, will immer in die entgegengesetzte Richtung wie die anderen beiden Paare. So kann der Kater nicht laufen. 

Dieser Kater. Ist ich. 

Ich laufe. Hinter anderen her, vor anderen weg. Immer ein paar Meter neben meinem eigenen Weg. Manchmal seh ich ihn, meistens liegt er im Nebel. 

Das dritte Paar Beine. Das bin ich. Entgegen alles was richtig ist. Oder falsch? 

Wer bestimmt was richtig und falsch ist wenn nicht man selbst? 

Ich erträume mir eine Katze. Einen Kater. Mit sechs Beinen.

Mal ist er schwarz. Mal ist er bunt. 

Seine Krallen halten meine Hand. Mal um mich zu führen, mal um mich zu zerreißen. 

Welches ist der richtige Weg? 

4.5.14 15:16, kommentieren

Ich rauche wieder um nicht zu fressen.

Wenn ich wieder anfrage zu fressen fange ich vielleicht auch wieder an zu kotzen. 

Ich will mir die Arme aufschneiden. 

Will mich betäuben und all das Unglück vergessen. 

Ich will raus. 

Das Tier in mir will raus. 

Es schneidet sich von innen nach außen. 

Ich will nicht essen. 

Ich will nur schlafen. 

Will nicht reden. 

Will nichts. 

Bin nichts. 

Nichts. 

27.4.14 13:20, kommentieren

Ich mag nicht mehr.

Ich will weg. 

Weg weg weg 

 

17.7.13 13:31, kommentieren

Das Wichtigste in meinem Leben habe ich mal wieder hergeben müssen.

Wozu lasse ich sie immer wieder in mein Herz? 

Alles, was ich liebe, läuft weg, stirbt oder kann nicht bei mir bleiben.

 

2.5.13 21:30, kommentieren